Inhalt und Aufbau des Studiums

Inhalt und Aufbau des Studiums

Die Berufsausbildung für Dokumentarfilm ist ein dreijähriges Vollzeitstudium mit Anwesenheitspflicht.

Der Studienplan umfasst 3.300 Ausbildungsstunden, davon 3.000 Lehrstunden und 300 Praktikumsstunden.

Der gesamte Studiengang ist unter Berücksichtigung einer Abfolge von einführenden und vertiefenden Modulen sowie Spezialisierungsmodulen mit besonderen Lernzielen unterteilt.

Die verschiedenen Module sehen Frontalunterricht, individuelle Praxiserfahrung und Gruppenarbeiten vor. Besonderer Wert wird dabei auf das kooperative Lernen und die Förderung der aktiven Beteiligung an der gemeinsamen Arbeit gelegt.

Neben den Lehrveranstaltungen haben die Studierenden auch außerhalb der Studienzeiten und des Semesters Zugang zum Schulgebäude und zur Ausrüstung und bekommen damit die Möglichkeit, selbständig zu üben und Praxiserfahrung zu sammeln.

Der Studiengang 2016-2019 startet am 7. November 2016 und endet am 30. Juni 2019.


Erstes Studienjahr

Im ersten Jahr werden die Grundelemente für Analyse und Verständnis der audiovisuellen Sprache und der Grundprinzipien der Filmproduktion sowie eine allgemeine Ausbildung in den Bereichen Planung und Umsetzung von Dokumentarfilmen vermittelt. Das Jahr ist in zwei Phasen gegliedert: Die erste davon besteht in einer allgemeinen Einführung, die zweite in der Vertiefung der Inhalte der ersten Phase. Zum Abschluss der jeweiligen Abschnitte sind Praxisübungen vorgesehen, die in der Ausarbeitung kurzer Dokumentarfilme – in der Gruppe und eigenständig – bestehen.

Das erste Studienjahr bietet eine Einführung in die Welt des Dokumentarfilms, in der die Motivation und die Begabung der einzelnen Studenten für die Belegung eines der drei Spezialisierungskurse (Regie/Projektentwicklung, Kamera/Licht und Schnitt/Postproduktion) festgestellt werden sollen. Das Studienjahr wird mit einer Prüfung abgeschlossen, in deren Rahmen eine Kommission das allgemeine Lernniveau bewertet und die Einteilung in die drei Spezialisierungskurse des zweiten und dritten Jahres vornimmt..


Zweites Studienjahr

Das zweite Studienjahr besteht aus „vertikalen Modulen“, in denen die Fähigkeiten des jeweiligen Spezialisierungskurses vermittelt werden, und „horizontalen Modulen“, an denen alle Studierenden unabhängig vom belegten Spezialisierungskurs teilnehmen. Wie im ersten Studienjahr sind neben der Theorie auch Praxisübungen vorgesehen, darunter die Ausarbeitung eines kurzen Dokumentarfilms, in dem die Studierenden innerhalb eines dreiköpfigen Teams die Aufgaben der jeweiligen Spezialisierung wahrnehmen.

Zum Abschluss des zweiten Studienjahres absolvieren die Studierenden ein ihrer jeweiligen Spezialisierung entsprechendes Praktikum.

 

Drittes Studienjahr

Das dritte Jahr ist ausschließlich der Produktion des Diplomfilmes gewidmet. Es handelt sich dabei um einen Dokumentarfilm mittlerer oder voller Länge, der nach den professionellen Methoden der audiovisuellen Produktion entstehen soll: Recherche, Niederschrift des Projekts, Pitch, Vorproduktion, Budgeting, Produktion, Postproduktion und Abgabe. Die Studierenden nehmen bei der Produktion mindestens eines Films die Aufgaben der jeweiligen Spezialisierung wahr. Gleichzeitig arbeiten die Studierenden zusammen mit den weiteren Mitgliedern ihrer Gruppe an der Entwicklung aller weiteren, für den Abschluss der Produktionsarbeit notwendigen Aspekte.

Das dritte Studienjahr – und damit der Studiengang – wird mit einer Diplomprüfung abgeschlossen, in deren Rahmen das Lernergebnis des gesamten Trienniums ermittelt wird.



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