
Regie Ingrid Demetz
Co-regie und Montage Caroline Leitner
Kamera Daniel Mazza
„Ich bin wie ein Eremit auf einer Insel...“ schreibt Patrick über sein Leben als Autist, der gefangen im eigenen Körper lebt.
Mit der Weisheit eines Denkers und mit den Träumen und Ängsten eines
Teenagers, führt uns Patrick auf eine Reise in seine Gefühlswelt und gewährt uns einen Blick auf sein inneres Wesen.
Regie Ingrid Demetz
Co-regie und Montage Caroline Leitner
Kamera Daniel Mazza
Dokumentarfilm, 49'
AWARDS:
1st prize - International Student Film Fest Belgrade (Serbia)
Golden award - Aljazeera International Doc Film Festival Doha (Qatar)
Special award Best film against marginalisation - Sehsüchte Potsdam (Germany)
Audience award + Special mention of the jury - Mostrari Festival Alacant (Spain)
1st prize Golden Centaur - International Film Festival "Message to Man" St. Petersburg (Russia)
Ausgestrahlt von:
RAI-Radiotelevisione italiana
Vertrieb:
Nordamerika: FANLIGHT www.fanlight.com
Europa und Rest der Welt: STEFILM INTERNATIONAL www.stefilm.it
Die Regisseurin über den Film
Wie kann man einen Menschen kennen lernen? Ist der verbale Austausch Voraussetzung um einem Menschen näher zu kommen oder ist es die non verbale Kommunikation, die unser Wesen beschreibt?
Bei Patrick verlieren diese Theorien an Bedeutung, denn er ist autistisch. Seine Worte und seine Körpersprache erzählen im Vordergrund von seiner Behinderung, geben uns jedoch keine Auskunft über sein inneres Wesen. Man kann nicht erahnen was er fühlt, wie es ihm geht, was er denkt. Es liegt ein Abgrund zwischen seinem Inneren und seiner äußeren Erscheinung. Einzig durch seine geschriebenen Texte ist es uns erlaubt durch seine Gedanken in seine Seele zu blicken und ihn kennen zu lernen. Während der Gespräche mit Patrick durfte ich miterleben, wie er Buchstabe für Buchstabe in den Computer tippte und wie all diese Buchstaben zusammen seine Gedanken darstellten. Mir wurde bewusst, wie wertvoll und stark Sprache sein kann, wie wenig manchmal nötig ist, um viel zu sagen, aber auch, dass sich Manches einfach nicht in Worte fassen lässt. Es ist wichtig, dass die Menschen sensibilisiert werden und Personen mit jeglicher Behinderung feinfühlig gegenüber treten.
„Wie ich bin“ soll ein kleiner Schritt in diese Richtung sein und vielleicht im einen oder anderen Zuschauer die Lust wecken, mehr über den Autismus
zu erfahren, denn der Film bietet keine wissenschaftliche Erklärung der Pathologie. Er ist vielmehr eine subjektive Beschreibung von dem, was es für Patrick bedeutet mit Autismus zu leben und eine Gelegenheit für ihn, uns mit seinen eigenen Worten, zu erreichen.
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